HISTORIE


Mit heute ca. 400 Kolleginnen und Kollegen an beiden Standorten garantieren wir Ihnen als Kunde eine hocheffektive und zuverlässige Erfüllung Ihrer Anforderungen. Unsere partnerschaftliche Ausrichtung, die selbstverständlich die Werte Loyalität und Langfristigkeit beinhaltet, ist auf die Erreichung eines ausgezeichneten Preis-/Leistungsverhältnises unserer Produkte ausgerichtet.

2011

Durch weitere umfangreiche Ausstattungen wie einem vollautomatischen Hochregallager entwickelt sich der Standort Lebensgarten zu einem der wohl leistungsfähigsten Verarbeitungsbetriebe der Fachhandelsbranche mit sehr umfänglichen Produktions- und Synergiepotentialen.

2005

Beginn der Erweiterung des Betriebes Lebensgarten auf insgesamt 7000qm mit umfangreichen Logistikmöglichkeiten sowie hochrationellen Fertigungsabläufen.

2004

Zertifizierung der Minderleinsmühle nach dem vertraglichen Qualitätssicherungs- und Hygienesystem IFS auf hohem Standard. Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Stahlbeton-Holzskelettbauweise auf 700qm.

2002

Zur Absicherung des weiteren Wachstum wurde der Sekundärbetrieb Lebensgarten (www.lebensgarten.net) in Adorf bei Plauen gegründet, mit dem Ziel, die Fertigung weiter zu integrieren. Damit soll die langfristige Innovationskraft und Wirtschaftlichkeit des Bertiebes sichergestellt sein.

2000

Tradition und Fortschritt unter Wahrung des ökologischen Umfeldes und die ständige Motivation weiterer Entwicklungen – das ist unsere Unternehmensphilosophie.
Deshalb sind wir und alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wohl auch so mit der Minderleinsmühle verwurzelt. Wer rastet der rostet – die Räder einer Mühle müssen sich eben drehen. Umfangreiche Erweiterungen durch einen harmonisch in das Ambiente eingefügten Neubau, wodurch die Betriebsfläche auf 7000qm erweitert wurde und Raum schuf für weitere Produktions- und Lagerkapazität.

1990

Durch den Abriß einer Remise im Jahre 1992 und dem Neubau eines Lager- und Verladebereiches wurde den zukünftigen logistischen betrieblichen Anforderungen und dem Wachstum des Betriebes entsprochen. Insgesamt haben wir heute eine mehrgeschossige Betriebsfläche von 3000qm, die nicht nur ansprechend gebaut sind, sondern auch den Erfordernissen einer rationellen Produktion genügen. Weitere Betätigungen fanden wir in den Bereichen "Gesunde Naschereien" und diätetische Produkte. So sind wir z.B. im Bereich von Eiweißallergien (Zöliakie) heute einer der führenden deutschen Anbieter von glutenfreien Lebensmitteln. Schoko-Überzug und Dragierung helfen uns Grundstoffe weiter zu veredeln.
Die Übernahme der Marke "Rosengarten" 1996 brachte uns einen Schritt weiter, ein "Müslispezialist" zu sein. Damit erreichen wir heute einen Anteil von 80% ökologischer Produkte im Betrieb. Große Anstrengungen zur Absicherung unserer Qualitäten - eine umfangreiche Qualitätssicherung und Entwicklung zeichnet sich dafür verantwortlich - führten folgerichtig zur Zertifizierung des Betriebes nach ISO im Jahre 1997 und IFS seit 2004.

1980

Im Zuge einer langfristigen Existenzsicherung wurde 1986 ein erweiterter Begriff einer "zukünftigen Betätigung" definiert. So könnte man sagen, man sieht sich heute als ökologisch ausgerichteter handwerklicher Verarbeiter von hochqualitativen Produkten ums Getreide. Gesagt getan:
Um den Zentralpunkt Mühle herum entstand aus einfachen Anfängen heraus die Herstellung von Getreide-, und Naturkostprodukten. Mit bescheidenen Mitteln richtete man zunächst einen Nebenraum der Mühle ein, um ein Grundsortiment von Müslis und Naturkostprodukten herzustellen. Dieser Raum ist heute ein Teil unseres "thermischen Bereiches" geworden.
"Ästhetik vor reinen funktionellen Aspekten" erscheint doch gerade heute als ein Stück Lebensqualität. Dieser Verantwortung sind wir auch bei allen folgenden Erweiterungen treu geblieben und sehen dies als festen Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie.

1920

Mit dem Neubau (Wohnhaus und Mühle) im Jahre 1910 ging die Erhöhung auf 100 Zentner (5 to) Tagesleistung einher, die seit 1929 mit einem LKW zu den regionalen Bäckereien gebracht wird. Unser 1999 verstorbener Seniorchef Felix Hubmann geb. 1920, hatte wohl die schwierigste Zeit der Umstrukturierung und Neuausrichtung zu bewältigen.
Seit 1986 wird diese nach ökologischen Grundsätzen betrieben und bietet uns die Möglichkeit, die Entwicklung vom Getreide zum Endprodukt zu zeigen.

 
Um 1880

Wir wollen Ihnen nun aber nicht alle unsere Vorfahren namentlich vorstellen, auch wenn Ihnen der Urahn der Minderleinsmühle Johann Georg Hubmann schon bekannt ist, sondern Ihnen lieber einige Bilder von Ihnen zeigen. Alles Müller von echtem "Schrot und Korn". Unser "Alter Herr", wie man Ihn liebevoll nannte, forcierte die Umstellung auf eine "Kunstmühle", also der Einführung moderner angloamerikanischer und ungarisch-österreichischer Mahltechniken im Jahre 1882. Der Einstieg in eine kleinindustrielle Produktion begann. Mehl aus der Minderleinsmühle wurde mit Pferdegespannen bis Bayreuth gefahren - das bedeutete damals eine 3-Tages Fahrt. Beladen mit 30 Doppelzentnern. Nicht nur für die schweren Mühlpferde, sondern auch für den Kutscher eine Höchstleistung. Die Anregungen dazu bekam er getreu der Losung "Das Wandern ist des Müllers Lust" durch seine Wanderjahre in die damals führenden Großmühlen Ungarns. Nach einem Mühlenbrand im Jahre 1910 wurde nun das Anwesen in seiner heute noch gültigen Grunderscheinung aufgebaut. Seitdem existiert auch eine räumliche Trennung von Wohnhaus, Mühle und landwirtschaftlichen Wirtschaftsgebäuden.

 
Um 1300

Wie für die Region typisch, wird die Mühle, damals Wüstenmühle genannt, im 13. Jh. erstmals urkundlich erwähnt und ist mit der Energie der Schwabach verwurzelt. Nach mehreren Besitzerwechseln und Umbenennungen verewigte sich ein Müller mit Namen "Minderlein" durch die Umbenennung der Mühle. Dies war im Jahre 1620.
1776 übernahm Johann Georg Hubmann, ein Sohn des Müllers der nahen Sendelmühle, das Anwesen.
Fleiß, Genügsamkeit und Vorausblick unserer Vorfahren und deren Mitarbeiter ist es zu verdanken, dass die Mühle trotz der widrigen Entwicklungen der Branche, ausgedrückt im "Mühlensterben" und in starken Konzentrationen, auch heute noch in ihrer Vielfalt besteht. Besonderen Dank und Anerkennung gebührt unserem verehrten Seniorchef Herrn Felix Hubmann (1920-1999).